Lebenspflege

Einladung: to think about

Mein erster Aufenthalt 2009 in Costa Rica war ein „Gamechanger“ – 55 Jahre war ich alt, geboren 1954 im noch besetzten Wien – ein Kind der Nachkriegszeit.

Ich war mit Großeltern gesegnet, die im nördlichen Niederösterreich lebten und mit denen ich viel Zeit als Kleinkind verbrachte. Im Garten spielte und Opa bei der Gartenarbeit beobachtete, Oma beim Kochen, Handarbeiten, die Gartenfrüchte für die lange Winterzeit verarbeiten sah. Kein Internet, kein Fernseher, keine Supermärkte.

Viel wurde miteinander gesprochen, gesungen und ich lernte ein Abendgebet, das mich bis heute begleitet „Maria mit dem Kinde lieb, danke dass du uns unentwegt deinen Segen gibst“, ein gute-Nacht-Küsschen auf meine Stirn.

Besonders waren die Dampfeisenbahnfahrten und die Einkäufe in einer „Gemischten Warenhandlung“. Es gab so viel für mich zu entdecken und Sepp, der gebildete Kaufmann wurde nicht müde, mir meine vielen Fragen zu beantworten.

Fleißige Menschen, die ihr TageWERK mit Freude, ohne Hektik und ständiger, künstlicher Lärmbelastung meisterten, dazu lernten durch Gespräche und dem Lesen von Büchern.

Wenn ich Halsschmerzen hatte, bereitete Oma einen „Topfen“(Quark) Wickel vor, bei Husten gab es aus den Pflanzen hergestellte Kräutertees mit Honig oder von Kräuterkundigen, auch aus der Apotheke hergestellte Tinkturen. Bei Fieber „Essigpatscherl“ – die Menschen wussten sich zu helfen, wie sie ihren Körper, ihr  Immunsystem stärken konnten und VERTRAUTEN dem LEBEN, dessen „Mitlebewesen“ sie achtsam beobachteten. Es gab in Klöstern viele Bücher und das WISSEN um die Heilkraft wuchs von Jahr zu Jahr.

Durch die sogenannte „Industrialisierung“ verloren immer mehr Menschen den Kontakt zur Natur, zur göttlichen Schöpfung.

Erst in Costa Rica erlebte ich, dass  mich Menschen mit „Pura Vida“ grüßten. Viele von ihnen lachten mich dabei aus vollem Herzen an. Sie sprachen miteinander in den öffentlichen Bussen, ihr Gesichtsausdruck war gelassen und ihre Augen strahlten Lebendigkeit aus.

Ähnliche, mich in Staunen versetzende Erfahrungen machte ich auch in Asien, hauptsächlich in Thailand, abseits der touristischen Strampelpfade, Vietnam und zuletzt in Kenia und auf Teneriffa.

Meine Erkenntnisse:

  1. LEBEN per se ist kostbar
  2. PURA Vida erinnert uns an die Kostbarkeit der Schöpfung unserer Mutter Erde, die in ihrer Vielfalt uns, die wir an der Spitze der sogenannten „Nahrungskette“ sind, VerANTORTung für unsere „Gewohnheiten“ übernehmen.
  3. Es ist alles bereits VOR bereitet

PURA Vida, danke für jeden Menschen, der dieses BEWUSST-SEIN lebt, in Achtsamkeit, Austausch, Kreativität – jeden Tag neu.

Das bedeutet „Lebens-PFLEGE“ Und wenn jede „VOR DER EIGENEN HAUSTÜRE“ eigenverantwortlich damit beginnt, können wir bereits Vor-FREUDE auf die neuen Ergebnisse im Alltag in unseren Herzen jubilieren lassen.

Wähle weise, Grüße von Herz zu Herz, Eva  Maria

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